Schubkraft, ja bitte? Wünschen wir uns als Reiter nicht eher Tragkraft – aus so vielen Gründen: 

  • Damit wir die Bewegungsqualität unseres Pferdes schulen
  • Damit wir es bequem haben – wenn der Reiter bequem sitzen kann, dann ist es auch für das Pferd bequem
  • Damit wir dem Pferd zeigen können, dass es nicht auf der Vorhand entschleunigen muss, sondern auch die Hinterhand die Last aufnehmen kann….

Für die Schulung von Tragkraft gibt es also wirklich viele gute Gründe. 
Ist es eine Binsenweisheit oder Fakt, dass ein Pferd, das von Haus aus mehr Tragkraft mitbringt besser für die Ausbildung als Reitpferd geeignet ist? 
Die Alten Meister – beispielsweise Pluvinel haben sich bei der Selektion der Reitpferde sehr genau angesehen, wie die jungen Pferde in der Reitbahn „endschleunigen“, ob sie auf der Hinterhand bremsen oder sich auf die Vorhand fallen lassen. 

Die Kriterien für die Auswahl als Reitpferd waren also klar gesetzt. Für uns Reiter gibt es aber auch ein ganz wichtiges Kriterium: Das Herz muss hüpfen! 

Mit meiner Kollegin Viktoria Portugal unterhalte ich mich in dieser Podcast Folge über die bewusste Entscheidung zur Schubkraft unterhalten. 

Wir beiden sind gewissen Fuchsstuten verfallen. Wir beide haben unsern Weg zur Akademischen Reitkunst auf Warmblütern gefunden. Und wir sind diesen Pferden unendlich dankbar, haben wir gerade mit diesen Pferden unheimlich viel gelernt:

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