Bei der Bodenarbeit befinden wir uns vor dem Pferd.

Beim Übergang zur Handarbeit befinden wir uns neben dem Pferd, entweder von innen oder außen geführt. Die beidhändige Zügelführung macht den Anfang. Nicht immer geht es nur um die Balance des Pferdes, auch für den Menschen ist es ein großes Thema korrekt ausbalanciert an der Schulter des Pferdes zu laufen. Für das Pferd macht es einen riesigen Unterschied, ob der Ausbilder die Zehenspitzen zum Pferd dreht, geradeaus unterwegs ist oder die Zehenspitzen nach innen, in die Mitte des Vierecks oder des Zirkels ausrichtet.

Im folgenden Video zeigen Jasmin und Viktoria Portugal mit ihren Pferden Rusty und Amira wie ein Übergang von der Boden- zur Handarbeit aussehen kann.

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Nochmal die Vorraussetzungen für eine gelungene Handarbeit zusammen gefasst:

  • Das Beherrschen der seitlichen Führposition. Gemeinsames anhalten und vollkommen synchron miteinander in Bewegung kommen ist möglich. 
  • Pferd und Mensch haben sich in der Bodenarbeit bereits die Sekundarhilfen erarbeitet, das bedeutet die Gerte kann zeigend eingesetzt werden als innere Zügel, innerer Schenkel, äußerer Zügel und äußerer Schenkel. 
  • Eine gute Kondition – gerade bei einem nicht idealen Größenverhältnis empfiehlt es sich, nicht nach drei Metern schlapp zu machen. 

Handarbeit ist ein wunderbares Werkzeug, da man das Pferd genau da unterstützen kann, wo es Hilfe gebrauchen kann. 

Für weitere Fragen bin ich gerne da. Auch Themenwünsche für Newsletter sind mir willkommen!

Alles Liebe